F1 in den USA: Indianapolis

 

In den Jahren 2000 bis 2007 wurde in der Formel 1 der Große Preis der USA auf einer neuen Straßenkursvariante des Indianapolis Motor Speedway ausgetragen. Schon Mitte des 20. Jahrhunderts haben hier Formel 1 Rennen stattgefunden, jedoch damals auf dem typischen Ovalkurs. Für die neuen Rennen wurde im Inneren des ursprünglichen Kurses eine neue Strecke gebaut, die eine der Steilkurven jedoch mit einbezog.

Zu einem Skandal kam es 2005, als nach einem Trainingsunfall von Ralf Schumacher offensichtlich wurde, dass die Michelin-Reifen den Belastungen der Steilkurve nicht gewachsen waren. Alle Fahrer mit Reifen dieses Herstellers boykottierten infolge dessen das Rennen. Lediglich 6 Fahrer mit Bridgestone-Reifen nahmen an diesem Grand Prix teil.

Der Vertrag mit Indianapolis lief 2007 aus und wurde nicht verlängert. Von 2008 bis 2011 gab es dann keinen Großen Preis der USA mehr, bis im Jahre 2012 mit Austin, Texas, wieder eine Strecke in den Vereinigten Staaten in den Formel 1 Kalender aufgenommen wurde. Der aktuelle Vertrag gilt bis 2021.

Nicht nur bei den Rennstrecken gab es in den letzten Jahren Veränderungen. Auch der Reifenzulieferer der Königsklasse wechselte inzwischen. Nach langer Abwesenheit ist der Reifenhersteller Pirelli wieder zurück in der Königsklasse des Motorsports. Seit 2011 wird in der Formel 1 wieder exklusiv mit Reifen von Pirelli gefahren. Als bekannter Reifenhersteller, dessen Image seit jeher vom Motorsport beeinflusst wird und der seit 2011 eben auch wieder mit der aktuellen Formel 1 assoziiert wird, bietet Pirelli natürlich auch seinen privaten Kunden eine Reihe verschiedener sportlicher Reifenvarianten. Darunter verschiedene Sommerreifen und auch Winterreifen.